Unsere gemeinsam mit der FDP-Sachsen durchgeführten Protestaktion „Wir sind nicht erneuerbar – Anwohner und Natur schützen statt Windkraftlobbyisten unterstützen“, vom 22.06.2016 vor dem Landtag in Dresden

Aus dem Vogtland, der Oberlausitz, dem Muldental, dem Erzgebirge, dem Zwickauer Land, dem Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge, oder der Großenhainer Pflege reisten Vertreter der über 50 Bürgerinitiativen mit ihren großformatigen aufrüttelnden Plakaten vor den Sächsischen Landtag.

Ihrem Unmut äußerten sie, dass sie immer noch keine Antwort auf ihre Landtagspetition zum Schutz der Menschen vor Windkraftanlagen erhalten haben. So wie in Bayern bereits gehandhabt, fordern die Bürger verbindliche höhenbezogenen Abstandsregeln im Sinne einer 10H-Reglung. Lautstarke Abfuhr erteilten sie dem Vorschlag der SPD, auf eine sogenannte kleine 10H-Reglung einzulenken.. Bürger aus dem Vogtland verwiesen auf gefährliche Überlegungen beim Sachsenforst, Windräder im Wald zu platzieren.

Wald sei ein billiger und effektiver Kohlendioxydspeicher und schütze das Klima. Das gelte für Erholungswald und Wirtschaftswald gleichermaßen. Die FDP Sachsen mit Holger Zastrow stärkte den sächsischen Landschaftsschützern einmal mehr den Rücken. Seit Jahren mahnt die sächsische FDP zur Umkehr der verfehlten deutschen Energiepolitik. Vom FDP Kreisverband Muldental kam der Vorschlag , eine Bundesratsinitiative zu verbindlichen Abstandsregeln in Berlin zu starten.

Für einige Mitstreiter geht der Kampf gegen die Windräder inzwischen schon ins siebente Jahr, inzwischen wächst die Enkelgeneration in den Windkraftprotest hinein.